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Haus & Grund

Haus & Grund ist die größte Vereinigung privater Immobilieneigentümer und Vermieter mit ca. 900.000 Mitgliedern deutschlandweit. Der in Berlin ansässige Dachverband Haus & Grund Deutschland wird von den 22 Landesverbänden getragen, hier in Berlin Haus & Grund Berlin. Im Gegensatz zu vielen anderen Landesverbänden ist Berlin durch viele bezirkliche Ortsvereine repräsentiert, die unterschiedlich aufgestellt auf Landesebene kooperieren. 1890 als Grundbesitzerverein Spandau e.V. gegründet, ist Haus & Grund Spandau mit ca. 600 Mitgliedern einer der größeren Vereine in Berlin, der eine eigene Geschäftsstelle in der Spandauer Altstadt unterhält.

Herr Henkel ist seit 1992 hauptamtlicher Geschäftsführer des Vereins, der durch seine Lage in Spandau als Aussenbezirk gerade nach der Wende durch das neu hinzugekommene Umland in seiner Tätigkeit geprägt wurde. Viele Bürger hatten plötzlich und unerwartet eine innige Beziehung zu Immobilien in den Neuen Bundesländern und suchten Rat im Grundbesitzerverein. Auch der  „Weiße Kreis“, der nach Wegfall der Mietpreisbindung Ende der 80er Jahre auch Berlin erreichte, führte in den Folgejahren zu einer hohen Beratungstätigkeit, insbesondere, als dann noch die letzten Einschränkungen Mitte der 90er, wie die Kappungsgrenze bei Neuvermietung, fielen.

2010 wurde Herr Henkel zum Vorsitzenden des Grundbesitzervereins gewählt und ist seit 2012 im Vorstand des Landesverbandes Haus & Grund Berlin als Schatzmeister tätig.

Das Ziel, das Haus & Grund schwerpunktmäßig verfolgt, ist die Vertretung der – insbesondere in Berlin – sehr unterrepräsentierten privaten Immobilieneigentümer. Dies ist umso wichtiger, als die Wohnungsbauunternehmen wie Gehag, Degewo, GSW usw. weitgehend unter der Kontrolle des Senats und damit der politischen Weisungshoheit der auf die Wählerschaft blickenden Parteien stehen.

In Spandau vertritt Herr Henkel die Interessen der Eigentümer z.B. als Sprecher der gewählten Stadtteilvertretung im Sanierungsgebiet Wilhelmstadt. Seit 2011 ist die Stadtteilvertretung die Schnittstelle zwischen den Akteuren der Sanierung (Senat, Bezirk, Sanierungsträger) und der betroffenen Bürgerschaft. Hier geht es um die Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere in Hinblick auf die Gewerbesituation Pichelsdorfer Straße/Adamstraße), aber auch um Projekte wie die Brandwandgestaltung Pichelsdorfer Straße 114, die Havelufergestaltung und den Neubau des Infrastrukturkomplexes Götelstraße mit dem Wildwuchs e.V. oder dem Neubau der Sprothalle der Christoph-Földerich-Grundschule.

Herr Henkel hatte die Nachwehen der Durchsetzung des Sanierungsgebietes Altstadt Spandau noch miterlebt und durch den damaligen Vorsitzenden, Herrn Wilhelm Degenhardt, sehr deutlich vermittelt bekommen, wie Bürgerbeteiligung nicht funktioniert. Umso wichtiger erachtet er die Vertretung der Mitgliederinteressen hier.

In der Altstadt ist er federführend bei der praktischen Umsetzung des seit 2014 geltenden BIG, Mitglied und Sprecher der 2016 im Zuge des Förderprogramms Denkmalpflege gewählten Altstadtvertretung und arbeitet seit 2014 als Sprecher des Kundenbeirates der Berliner Wasserbetriebe.